neue Hitzeschutz-Angebote in Thüringen
Portal hitze.thueringen.de und eine Thüringer Kühle-Orte- und Erfrischungskarte
Der bundesweite Hitzeaktionstag 2026 machte am 11. Juni unter dem Motto „Gemeinsam vorsorgen für Extremhitze“ auf die gesundheitlichen Folgen von Hitze aufmerksam und möchte praktische Möglichkeiten zum Schutz vor hohen Temperaturen aufzeigen.
In Thüringen stehen nun online zwei neue Service-Angebote für die Hitzevorsorge zur Verfügung.
Portal hitze.thueringen.de
Das Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz veröffentlicht unter hitze.thueringen.de eine zentrale Informationsplattform zu den Themen Hitze und UV-Schutz.
Hier werden zielgruppenspezifische Informationsmaterialien, Handlungsempfehlungen und Arbeitshilfen bereitgestellt. Dazu gehören Hinweise zum Verhalten bei Hitze, eine Übersichtskarte zu aktuellen Hitzewarnmeldungen, Informationen zum UV-Schutz, Musterhitzeschutzpläne für Einrichtungen sowie Schulungs- und Weiterbildungsangebote für Fachkräfte. Praxisbeispiele richten sich an Kommunen, Einrichtungen und weitere Akteur*innen. In die Plattform integriert ist die:
Thüringer Kühle-Orte- und Erfrischungskarte
Die Karte bündelt mehrere Tausend Orte in ganz Thüringen, die an heißen Tagen Abkühlung oder Erfrischung bieten können. Erfasst sind unter anderem Trink- und Zierbrunnen, Freibäder, öffentliche Toiletten, Tourist-Informationen, Friedhöfe sowie weitere kühlende Aufenthaltsorte wie Grünanlagen oder Gewässer.
Das Angebot wurde vom Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz entwickelt. Die technische Umsetzung der Website erfolgte mit Unterstützung der Technischen Universität Dresden.
Die Zusammenarbeit mit den Thüringer Kommunen sowie dem Gemeinde- und Städtebund Thüringen soll weiter ausgebaut werden.
Sensibilisierungskampagne startet dieses Jahr
Ergänzend zu den digitalen Angeboten wird das Thüringer Gesundheitsministerium in diesem Jahr eine Sensibilisierungskampagne zum Thema Hitze starten.
Die Kampagne soll sich insbesondere an Menschen richten, die bei Hitze besonders gefährdet sind, darunter ältere Menschen, Schwangere, chronisch kranke Personen sowie Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf.
Weitere Infos: