Thüringer Reparaturtage
vom 21. bis 29. November
Projekt „Thüringen repariert“ animiert zum Reparieren und Mitmachen
Reparieren, was erhalten werden kann, Ressourcen schonen, Wissen teilen und gemeinsam aktiv werden: Das Projekt "Thüringen repariert" stärkt die Reparaturkultur im Freistaat. Es macht bestehende Angebote sichtbarer, vernetzt engagierte Menschen und Initiativen und schafft neue Möglichkeiten für Verbraucher*innen, Reparatur in der Praxis umzusetzen.
Erstes Highlight: die Thüringer Reparaturtage
Im November 2026 finden erstmals die Thüringer Reparaturtage statt. Repair Cafés, Reparaturinitiativen, Kommunen und weitere Partner laden landesweit zum gemeinsamen Reparieren, Ausprobieren und Lernen ein. Geplant sind offene Reparaturangebote, Mitmach-Workshops, Informationsveranstaltungen und weitere kreative Formate.
Wer kann sich beteiligen?
Die Thüringer Reparaturtage selbst richten sich an Verbraucher*innen.
Zur Gestaltung des Angebots sind eingeladen: Repair Cafés, Reparaturinitiativen, Handwerksbetriebe, Kommunen, Bibliotheken, Volkshochschulen, Mehrgenerationenhäuser, Vereine, Bildungseinrichtungen, Kulturschaffende und weitere engagierte Partner.
Mitmachen können Sie mit einer eigenen Veranstaltung, einem bestehenden Angebot oder als Kommunikationspartner. Auch kleine und unkomplizierte Formate sind willkommen. Zum Beispiel:
- eine Fahrrad-Aktion eines lokalen Fahrradhändlers oder einer Fahrradinitiative, z.B. zum Schlauchflicken, Einstellen der Schaltung oder zur Fahrradpflege,
- ein Mitmach-Nachmittag zu Textilreparatur oder Upcycling in einer Bibliothek oder Volkshochschule,
- eine offene Reparatursprechstunde oder ein Tausch- und Leihangebot,
- ein kreatives oder kulturelles Format zu Reparatur und nachhaltigem Konsum.
Alle gemeldeten Veranstaltungen werden auf einer gemeinsamen Karte und in einer Aktionsübersicht gebündelt. So können Interessierte schnell sehen, welche Angebote während der Thüringer Reparaturtage in ihrer Nähe stattfinden.
Warum Thüringen repariert?
Thüringen repariert knüpft an die Erfahrungen des Thüringer Reparaturbonus an. Während der ausgelaufene Reparaturbonus Reparaturen finanziell unterstützt hat, geht es im neuen Projekt - angesiedelt bei der Verbraucherzentrale Thüringen e.V. (VZTH) und gefördert vom Thüringer Umweltministerium - vor allem darum, die Strukturen dahinter zu stärken und die Relevanz des Themas bei den Menschen zu verankern. Denn Reparatur ist mehr als eine Möglichkeit, Kosten zu sparen, Ressourcen zu schonen und Dinge zu erhalten – sie kann Freude machen, Wissen vermitteln und Menschen zusammenbringen.
Titelbild: Kabel & Faden Repair-Café Weimar e.V. © VZTH, Felix Brade
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