Arbeitskreis Agenda 2030 und Kommune

Seit 2016 organisiert das Nachhaltigkeitszentrum Thüringen den Arbeitskreis "2030-Agenda und Kommune".

Den Arbeitskreis verstehen wir als Arbeitsebene des „Bürgermeisterdialoges zur nachhaltigen Kommunalentwicklung in Thüringen“. Mitarbeiter*innen von Kommunalverwaltungen sowie zivilgesellschaftliche Akteure bearbeiten gemeinsam Nachhaltigkeitsthemen mit dem Ziel der praktischen Umsetzung und des Austausches untereinander.

Schwerpunkte des Arbeitskreises:

  • Interkommunaler Erfahrungsaustausch zur Umsetzung der SDGs
  • Motivation von Kommunen und Zivilgesellschaft zur aktiven Mitarbeit an Themen der 2030-Agenda (BNE, Klimaschutz, Stadtentwicklung, Biologische Vielfalt, Fair Trade Town, Städtepartnerschaften, Bürgerbeteiligung)
  • Vernetzung mit anderen Projekten und Initiativen
  • Vermittlung von Unterstützungsangeboten zur Umsetzung der SDGs in kommunales Handeln
  • Erarbeitung von Empfehlungen für die kommunale Handlungsebene.

Neben dem Austausch über den aktuellen Stand von Nachhaltigkeitsaktivitäten in den Kommunen werden im Arbeitskreis auch immer eigene Projekte geboren und gemeinsam umgesetzt.

Derzeit gibt es folgende Aktivitäten:

** Thüringen - Mehrwert durch Mehrweg

Zum Schutz der Umwelt, vor allem der Flüsse und Meere, werden ab Juli 2021 Einweg-Kunststoffprodukte, welche aus fossilen Stoffen wie z.B. Rohöl hergestellt werden, in Deutschland verboten. Wattestäbchen, Besteck, Teller, Trinkhalme, Rührstäbchen und Luftballonstäbe aus Kunststoff sowie To-go-Getränkebecher, Fast-Food-Verpackungen und Wegwerf-Speisebehälter sind dann nicht mehr erlaubt. Um dieses Verbot auch in Thüringer Städten und Gemeinden zu verbreiten und die Akzeptanz herzustellen, planen wir aus dem Arbeitskreis „Agenda 2030 und Kommune“ eine landesweite Marketing-Kampagne "Thüringen Mehrwert durch Mehrweg".

Gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH, dem Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz (ThINK) und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur GmbH (ThEGA) engagieren sich in dieser Sache Vertreter*innen aus mehr als 20 Thüringer Städten und Gemeinden (u.a. Erfurt, Gera, Jena, Sömmerda und Weimar). Dabei geht es nicht nur um Öffentlichkeitsarbeit pro Verbot und Mehrweg sondern im Anschluss um tatsächliche Reduzierung von Verpackungsmüll in seinen verschiedenen Formen. Die Suche nach Fördermitteln läuft. Sollten Sie Ideen haben oder Fördermittelgeber wissen, so scheuen Sie sich nicht, den Kontakt zu uns aufzunehmen.

Weitere Infos finden sich in den Downloads.

** FairNetzt

Weiterhin hat sich die FairNetzt-Tagung aus dem Arbeitskreis entwickelt, auf welcher sich Thüringer FairTrade Towns und alle am Fairen Handel interessierten kommunalen und zivilgesellschaftliche Akteur*innen treffen und austauschen können. Die FairNetzt-Tagung wird gemeinsam mit dem Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. und dem Weltladen-Dachverband e.V. organisiert.

Ansprechperson

Anna Allstädt

Elternzeitvertretung Isabelle Pleißner

Prozessberatung für Kommunen
Arbeitskreis „Agenda 2030 und Kommunen“
Zukunftsforen


Tel.: 03628 - 640 7723

Mobil: 01525 - 3718 538

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